Mit Calcurse Termine und Aufgaben im Blick behalten

Anpassen

Entspricht das Programm noch nicht Ihren Vorstellungen, konfigurieren Sie es auf verschiedenen Wegen: Neben dem verwendeten Farbschema variieren Sie das Layout der Komponenten und stellen die Optionen für Benachrichtigungen und die Tastenbindung ein.

Dazu bietet die Software zwei Wege: Einmal greifen Sie zum Editor und ändern direkt die Konfigurationsdatei der Wahl, zum anderen verfügt das Programm über einen interaktiven Modus zum Konfigurieren.

Diesen erreichen Sie über [C]. Anschließend wählen Sie [G] für allgemeine Optionen, [L] für Layout, [S] zum Anpassen der Seitenleiste, [C] für das Farbschema, [N] zum Einstellen der Benachrichtigungen sowie [K] für die Tastenbelegung. Abbildung 3 zeigt die Möglichkeiten für das Layout, hier mit der Farbkombination Grün auf Schwarz.

Abbildung 3: Über einen interaktiven Modus ändern Sie bei Bedarf das Layout der Teilbereiche der Software.

Alternativen

Wenn Ihnen Calcurse nicht zusagt oder doch zu wenige Funktionen bietet, genügt ein Blick in das Angebot der Distribution. Die Auswahl für den Bereich Kalender und Termine fällt in der Regel sehr groß aus. Neben Mical [5] steht insbesondere die Kombination aus Wyrd [6] und Remind [7] hoch im Kurs.

Wyrd setzt ebenfalls Ncurses auf, nutzt aber Remind als Backend. Dahinter verbirgt sich eine mächtige Software mit Alarm- und Erinnerungsfunktion. Benötigen Sie hingegen nur einen Blick auf den aktuellen Monat, helfen die Urgesteine Cal und Ncal [8] weiter (Abbildung 4).

Abbildung 4: Ncal zeigt die Übersicht für den Februar 2014, ergänzt um die Kalenderwoche.

Das bereits oben angesprochene Programm Pcal erzeugt Kalender als Postscript-Datei. Es benötigt dafür kein X-Window-System – Sie bedienen es vollständig über die Kommandozeile. Das gleichnamige Paket pcal bringt zwei Werkzeuge mit – pcal zum Erzeugen von Monatskalendern und lcal für Jahresübersichten. Lcal steht dabei als Abkürzung für "luna calendar" – eine Darstellung entsprechend der Mondphasen.

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