Dateien und Ordner auf der Kommandozeile verwalten

Fazit

Die Kommandozeilenbefehle für die Dateiverwaltung unter Linux haben fast alle eine lange (Unix-)Vorgeschichte hinter sich, in der die meisten zahlreiche Optionen angesammelt haben. Glücklicherweise wirken einige davon bei den meisten Kommandos gleich.

So können Sie in der Regel davon ausgehen, dass -r ("recursive") für das Einschließen von Unterverzeichnissen und deren Inhalt steht und -v ("verbose") den Befehl dazu veranlasst, während des Ablaufs eine genaue Beschreibung der gerade vorgenommenen Tätigkeiten auszugeben. Der Schalter -f ("force") erzwingt die Ausführung des Erwünschten, ungeachtet negativer Konsequenzen und möglicher Fehler. Die Option -i ("interactive") sorgt dafür, dass sich das Programm jede Aktion erst einmal von Ihnen bestätigen lässt, bevor es sie ausführt.

Trotz solcher Erleichterungen erfordert ein effektiver Umgang mit den Dateiverwaltungsbefehlen auf der Kommandozeile etwas Übung. Investieren Sie aber die erforderliche Zeit zum Erlernen der Kommandos und deren Optionen, dann werden Sie schnell verstehen, warum erfahrene Anwender die Arbeit auf der Kommandozeile jener in der grafischen Oberfläche vorziehen. 

Infos

  1. Dd: Heike Jurzik, "Spiegelbildlich", LU 06/2006, S. 102, http://www.linux-community.de/9888
  2. Archivierer im Vergleich: Martin Steigerwald, "Zip und Zop", LU 10/2010, S. 68, http://www.linux-community.de/20298
  3. Reguläre Ausdrücke: Frank Hofmann, "Schnipseljagd", LU 09/2011, S. 84, http://www.linux-community.de/24091

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