Heft-DVD 04/2014

Neues auf der Heft-DVDs

 

OpenELEC 4.0 – alles neu macht der Mai

Dank seines hardwarebeschleunigten Grafikchips eignet sich der Raspberry Pi vorzüglich zur Multimedia-Wiedergabe. Dies nutzt OpenELEC, um aus dem Minirechner eine vollwertige Multimediazentrale zu zaubern. Die wichtigste Änderung an der aktuellen Version 4.0 betrifft das Mediacenter XBMC, das jetzt in der brandneuen Version 13 alias "Gotham" enthalten ist. Diverse Änderungen sollen darüber hinaus speziell auf dem Kleinstrechner für schnelleres Booten und bessere Performance sorgen. Die Entwickler haben in diesem Release nahezu alle Komponenten aktualisiert. OpenELEC setzt nun auf Systemd, Bluez unterstützt mehr Geräte. Bei der Ausgabe der Grafik nutzt das Mediacenter X.org 1.15 und Mesa 10.1. Die Grundlage bildet Kernel 3.14. 

Weitere DVD-Inhalte

NOOBS 1.3.7 stellt eine Mischung aus Bootmanager und Installationshilfe dar. Mit ihm wählen Sie aus einem Menü aus, ob Sie Raspbian, Pidora, Arch Linux, OpenELEC, Raspbmc oder RISC OS installieren möchten. Alle weiteren Installationsschritte übernimmt NOOBS automatisch.

Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian 2014-01-07. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Dank seiner enormen Verbreitung stehen dem Nutzer etwa 35.000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit.

Einen deutlichen Kontrapunkt zum grafisch orientierten Raspbian setzt Arch Linux 2014.05: Unter Verzicht auf eine grafische Oberfläche bootet es direkt in die Kommandozeile – doch das innerhalb weniger Sekunden.

Die auf dem Minicomputer am weitesten verbreitete und gleichzeitig von Beginn an sehr zuverlässig gepflegte Mediacenter-Distribution ist Raspbmc 2013-12-23. Sie verwendet ein modifiziertes Raspbian, das in eine mittels vieler Patches optimierte und erweiterte Ausgabe von XBMC bootet.

Bei Pidora 2014 R1 handelt es sich um eine an den Raspberry Pi angepasste Version von Fedora, Red Hats Community-Variante. Die anfänglichen Kinderkrankheiten bekamen die Entwickler in den Griff, für ältere RasPi-Modelle mit 256 MByte RAM erweist sich Pidora allerdings nach wie vor als ungeeignet.

Bei RiscOS 2014-02-26 RC12 handelt es sich um ein schlankes und schnelles Multitasking-Betriebssystem, das speziell für Rechner mit ARM-Prozessoren entwickelt wurde, wozu bekanntlich auch der Raspberry Pi zählt. Der Kern des Betriebssystems besitzt nur einen minimalen Footprint, da eine Vielzahl austauschbarer Module für das Dateisystem, den Festplattenzugriff, die grafische Oberfläche und Ähnliches verantwortlich zeichnen.

Die Monitoring-Lösung Sysusage 5.3 ermöglicht es Ihnen, die Systemressourcen mit Sysstat oder eigenen Skripten zu überwachen. Die ermittelten Daten bereitet das Programm grafisch auf und zeigt sie in einer HTML-Seite an.

Das Qt-basierte Glogg 1.0 unterstützt Sie beim Auswerten von Protokolldateien und der Suche darin. Dabei kommt das Tool auch mit umfangreichen und komplexen Logs zurecht. Die Entwickler sehen das Glogg als Kreuzung aus Less und Grep mit einer intuitiven Benutzeroberfläche.

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Neuigkeiten

  • Immer der Reihe nach

    Mit einer einfachen Schaltung testen Sie Bausteine, die über den SPI-Bus miteinander kommunizieren.

  • Einzigartig

    Eine MAC-Adresse ermöglicht die Kommunikation im Netzwerk. Der 24AA02E48 liefert sie für Setups, die aus grundlegenden Komponenten bestehen.

  • Steinkuchen

    Der Raspberry Pi hat viele Fans, doch nicht ohne Grund sehnen sich viele Anwender nach einem RasPi 4. Der Rock Pi 4 übertrumpft den RasPi 3 in Sachen Leistung um Längen und schlägt sich auch in der Praxis gut.

  • Kerngeschäft

    Der Einstieg in die Welt der Mikrocontroller fällt nicht ganz leicht. Mit dem Nucleo F401RE haben Sie jedoch ein Entwicklerboard samt abgestimmter Entwicklungsumgebung an der Hand.

  • Himbeer-Geräte

    Mit Maus und Tastatur im weiß-roten Raspberry-Look macht die Raspberry Pi Foundation das eigene Angebot an Peripheriegeräten für den Mini-Rechner komplett.

  • Unter Kontrolle

    PiCockpit ist eine speziell auf den RasPi zugeschnittene Online-Monitoring-Lösung. Wir werfen einen ersten Blick auf den brandneuen und in Ausbau befindlichen kostenlosen Dienst.

  • Ins rechte Licht gesetzt

    Selbst ohne eigenen Garten holen Sie sich Pflanzen mithilfe von LEDs in jeden Raum und sehen ihnen mit dem RasPi beim Wachsen zu.

  • Helligkeit nach Maß

    Wer bei wechselnden Lichtverhältnissen nicht ständig die Beleuchtung manuell nachregeln möchte, der spannt dafür einen PiXtend ein.

  • Geschrumpft

    Kleine Bildschirme gibt es zwar viele, aber der Support von Raspbian ist überraschend schlecht. Mit ein paar Tricks erzielen Sie trotzdem ein optimales Ergebnis.

  • Brüllwürfel

    Kompakt-Stereoanlagen mit CD-Spieler und Kassettendeck sind inzwischen oft ein Fall für den Recyclinghof – oder für die digitale Wiederbelebung mit einem RasPi und etwas Geschick.