Pi-Point: Raspberry Pi als WLAN-Zugangspunkt

WPA2-Verschlüsselung

Möchten Sie den Pi-Point nicht nur für einen kurzen Test betreiben, sondern für längere Zeit, dann sollten Sie die Datenübertragung verschlüsseln. Dazu verwenden Sie am besten das Verschlüsselungsverfahren WPA2, das heute in fast allen WLANs genutzt wird. Dazu öffnen Sie im Editor die Datei /etc/hostapd/hostapd.conf und hängen an dessen Inhalt (siehe Listing 3) die Zeilen aus Listing 7 ein.

Listing 7

 

auth_algs=1
wpa=2
wpa_passphrase=raspberrypi
wpa_key_mgmt=WPA-PSK
wpa_pairwise=TKIP CCMP
rsn_pairwise=TKIP CCMP

In der Zeile wpa-passphrase tragen Sie das Schlüsselwort ein, das Benutzer eingeben müssen, die sich über diesen Pi-Point anmelden wollen. Nach dem Speichern der Datei starten Sie Hostapd mit dem Befehl service hostapd restart neu.

Melden Sie sich jetzt mit einem Notebook oder Smartphone am Pi-Point an, fragt dieser Sie nach einem Schlüssel. In unserem Beispiel lautet er raspberrypi.

Fazit

Mit einem passenden WLAN-Stick und wenigen Handgriffen rüsten Sie den Raspberry Pi im Handumdrehen zum maßgeschneiderten WLAN-Access-Point für das heimische Netz auf. Als Pi-Point konfiguriert, ermöglicht er mobilen Geräten wie Notebooks, Tablets und Smartphones den drahtlosen Zugriff auf LAN und Internet.

Wie Sie in Gebäuden mit mehreren Stockwerken ein flächendeckendes, durchsatzstarkes WLAN mit mehreren RasPi-basierten APs einrichten, zeigt der Artikel "Funkfeuer" [3] in dieser Ausgabe. 

Infos

  1. Pi-Point: http://www.pi-point.co.uk
  2. RasPi-kompatible WLAN-Adapter: http://elinux.org/RPi_USB_Wi-Fi_Adapters
  3. Multi-AP-WLAN mit dem RasPi: Werner Hein, "Funkfeuer", RPG 01/2014, S. 30, http://www.raspi-geek.de/29933
  4. "Linux mit dem Raspberry Pi" im Franzis-Online-Shop: http://www.franzis.de/programmieren/raspberry-pi/linux-mit-raspberry-pi
  5. Raspbian Minimal: http://www.pi-point.co.uk/download-sd-card-image
  6. Ruth Suehle, "Kopflos", RPG 05/2013, S. 22, http://www.raspi-geek.de/29883

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