Webbasierte Feedreader auf dem RasPi hosten

Kopflos

In dem hier skizzierten Anwendungsfall laufen der Feedreader-Server und der zugehörige Client nicht auf demselben Gerät. Stattdessen bewerkstelligt der Raspberry Pi nur den Serverbetrieb, der Client-Zugriff erfolgt durch verschiedenste andere Endgeräte Ihres Haushalts, auf Wunsch auch durch verschiedene Nutzer.

Deswegen ist es sinnvoll, den Pi rund um die Uhr "headless" (also ohne Monitor) wie einen klassischen Server zu betreiben. Schalten Sie dazu via raspi-config das Starten des Desktops nach dem Booten ab. Vergessen Sie auch nicht, dem Minicomputer in der Datei /etc/networf/interfaces eine feste IP-Adresse zuzuweisen.

Weitere Möglichkeiten

Im Google Play-Store findet sich eine App [3], über die Sie nicht mehr nur via Webinterface, sondern auch mittels einer nativen Android-Anwendung auf den Tiny-Tiny-RSS-Server zugreifen können. Das Nutzen kompatibler Desktop-Anwendungen ist ebenfalls möglich. In beiden Fällen müssen Sie sich jedoch vorab einmalig als Admin am Server anmelden und bei den allgemeinen Einstellungen einen Haken unter den Punkt Aktiviere API-Zugang setzen.

Wenn Sie möchten, können Sie die äußere Erscheinung des Web-Feedreaders über Themes anpassen. Darüber hinaus existiert eine Vielzahl an Plugins [4] – beispielsweise eines, mit dem Sie die Statusmeldungen Ihrer Facebook-Freunde über die Feedreader-Oberfläche lesen und verwalten. Werden Sie bei den vorhanden Plugins nicht fündig und vermissen irgendeine Funktion, können Sie auch eine eigene Erweiterung schreiben. Anhand der Skript-Quellcodes der bereits vorhandenen Plugins fällt es relativ leicht, deren Aufbau zu verstehen und auf eigene Addons zu übertragen. 

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